FAQ

Fragen an die Hochzeitsplanerin & Fotografin

Bestimmt seid Ihr neugierig, wer sich hinter diesen Seiten verbirgt. Wer diese Hochzeitsfotografin und Hochzeitsplanerin überhaupt ist und wie sie zu ihrem Job gekommen ist. Los, ihr dürft mir alle Fragen stellen und erhaltet interessante Infos über mich. Wir wollen uns kennenlernen. Denn das ist die Basis für gelungene Hochzeitsfotos.

1. Hochzeitsfotografin und Hochzeitsplanerin, warum der Job?

Ich liebe es einfach. Alles dreht sich um die Liebe und man verbringt so viel Zeit mit tollen Leuten. Mein Job als Hochzeitsfotografin mit Spezialisierung auf Hochzeitsreportagen hat mich in die „Wedding Branche“ gebracht und mittlerweile kann ich als Hochzeitsplanerin von A-Z dabei sein und meine Brautpaare ganz individuell durch den schönsten Tag des Lebens begleiten. Das macht einfach super viel Spaß!

2. Wie war es – Dein erstes Mal als Hochzeitsfotografin?

Für mein erstes Profi-Shooting habe ich mir ein Hochzeitspaar gesucht und denen gesagt, dass ich deren Hochzeitsfotografin bin. Für mich war es eine tolle Übung – und für das Brautpaar eine gute Gelegenheit. Insgesamt ein voller Erfolg, denn: meine Bilder haben unheimlich viel Begeisterung dann auch in deren Umfeld hervorgerufen und mir erste „richtige“ Aufträge gebracht.

3. Was war Dein lustigster Moment auf einer Hochzeit?

Lustig und ein bisschen peinlich – alle haben herzlich gelacht! Es war im Standesamt und hat was mit Musik zu tun: Alle wunderten sich, denn es war die ganze Zeit so eine merkwürdige Hintergrundbeschallung zu hören. Keiner wusste, woher. Dann hat die Standesbeamtin die Gäste gebeten, die Musik auszuschalten. Ratlosigkeit. Alle guckten sich um. Bis der Bräutigam sein Handy aus der Tasche zog. Er hatte sich eine App runtergeladen, die ihn an seine eigene Hochzeit erinnern sollte – mit dieser Musik.

4. Brautpaar und Hochzeitsplanerin bzw. Hochzeitsfotograf müssen zusammenpassen – wie stellst Du das fest?

Ich spüre das sofort und habe mittlerweile gelernt mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Meine Brautpaare sind offen, ehrlich und humorvoll – genauso wie ich. Es muss zwischen uns passen, wie der Rock zum Ring. Als Hochzeitsplanerin muss ich eine ebenso gute Vertrauensbasis aufbauen wie als Fotografin. Schließlich legen mir die Paare eine große Verantwortung in die Hände. Eine Hochzeit ohne tolle Fotos? Ein Desaster! Eine Hochzeit mit schlechter Planung? Auch nicht besser. Ich komme aber mit dem Druck klar 🙂

5. Viele Brautpaare haben keine Erfahrung damit, vor der Kamera zu stehen – wie schaffst Du eine entspannte Atmosphäre?

Ich fotografiere immer in natürlicher Umgebung, meistens beim Spazierengehen. Ich fange an, meine Paare ins Gespräch zu verwickeln. Ich frage vielleicht, was sie in den Flitterwochen geplant haben. Oder, sehr gerne: was sie in der Hochzeitsnacht vorhaben – die Anspannung verfliegt und schon habe ich den gelösten Gesichtsausdruck, den ich für ein gelungenes Foto brauche.

6. Gibt es Blogs oder Websites, die du regelmäßig besuchst um dir neue Inspirationen zu holen?

Oh ja in der Tat und ich empfehle sie auch immer wieder gerne meinen Paaren, die nichts mit klassischer Hochzeit am Hut haben! Da gibt es einige z.B. deinhochzeitsblog, Hochzeitswahn, Frieda Therés, Fräulein K sagt Ja, Lieschen heiratet. Echt super tolle Blogs mit Tips zu Brautstyling, Hochzeitsdekoration, Locations und noch vieles mehr!

7. Mal ganz technisch: Wie kann ich Dich für meine Hochzeit buchen?

Nachdem ich per Mail, Kontaktformular oder Telefon angefragt wurde, bekommt das Paar von mir einen kleinen Fragenkatalog oder wir sprechen kurz die Rahmenbedingungen durch. Dann erstelle ich ein konkretes Angebot für die Hochzeitsreportage bzw. die Hochzeitsplanung. Wenn das dann für das Brautpaar in Frage kommt, verabreden wir uns zu einem unverbindlichen Vorgespräch. Sind wir auf einer Wellenlänge und uns einig, hat das Paar immer noch ein paar Wochen Bedenkzeit. Der Termin wird solange reserviert. Mir ist ganz wichtig, dass alles ohne Druck geschieht. Das Paar soll wirklich von meiner Arbeit und meiner Persönlichkeit überzeugt sein.

8. Wo bist Du als Hochzeitsplanerin und Hochzeitsfotografin im Einsatz?

Meine Basisstation habe ich in Bothel, in Niedersachsen. Das hört sich nun weniger nach Rock und mehr nach norddeutscher Gemütlichkeit an, aber von dort aus reise ich durch ganz Norddeutschland. Viele Aufträge hatte ich bisher in Hannover, Bremen und Hamburg. Aber auch die nähere Umgebung zählt zu meinem Revier. Ich hatte schon tolle Jobs in der Lüneburger Heide, in Zeven, in Buchholz, Rotenburg, Verden und Soltau. Es geht gar nicht unbedingt darum, wo eine Hochzeit stattfindet, sondern viel mehr um die Menschen, die sie zu einem sehr besonderen Tag machen. Viele Paare haben aber auch das Außergewöhnliche vor und möchten einfach an einem ganz besonderen Ort feiern. Destination Wedding gehört natürlich auch in mein Angebot!

9. Musik. Dein Thema, nicht?

Ich mag es gern, wenn es nicht so steif zugeht. Bei jeder Hochzeit höre ich mindestens ein, zwei Lieder, die ich in den nächsten Jahren immer wieder an dieser Hochzeit erinnern. Musik ist auf Hochzeiten immer wichtiger Stimmungsmacher. Es kommt dann wenn ich als Fotografin gebucht wurde nicht selten vor, dass ich mich mit Kamera auf die Tanzfläche bewege. Übrigens: auch wenn ich hier an meinen Rechner sitze läuft immer läuft Musik. Gerade höre ich Burn it Down von Linkin Park.

10. In aller Bescheidenheit, liebe Sabrina – was ist Deine größte Stärke?

Oh je, sich selbst loben ist immer schwer, ich sage es mal so: andere sagen zu mir, dass ich meine emotionale Intelligenz ganz gut funktioniert. Das heißt: ich ahne und fühle Situationen. Ich spüre den Moment und in dem ich versuche, wirklich teilzuhaben und nicht daneben zu stehen. Ach, ich liebe meinen Beruf!